Die faszinierende Welt der Ukulelen: Größen und Typen im Überblick

Die faszinierende Welt der Ukulelen: Größen und Typen im Überblick

Ah, die Ukulele! Dieses kleine Instrument hat es mir wirklich angetan. Zuhause tummeln sich zwei Ukulelen verschiedener Größen. Aktuell bin ich mit einer Reise-Konzert-Ukulele von Kala unterwegs. Aber erst während meiner Reisen und Besuche auf Ukulelefestivals wurde mir klar, dass es so viel mehr Ukulelenarten gibt, als mir bewusst war. Und was das UAS ist.

Man kann nie genug Ukuleles haben

Sobald du deine erste (einfache) Ukulele besitzt und ein gewisses Level erreicht hast, ist die Versuchung groß. Solltest du dir ein besseres Instrument zulegen? Falls ja, welche Größe? Welches Material? Welche Saiten? Es gibt so viele Varianten, dass man leicht überfordert sein kann. Und dann wird die Suche zu einer Qual.

Oder du legst dir einfach viele Ukulelen zu. Auf meinem ersten Reisestopp in Paris bin ich Helen begegnet, die über 20 Ukulelen besitzt. Sie witzelte darüber, dass sie unter dem “Ukulele Acquisition Syndrome”

Die klassischen Größen: Von Sopran bis Bariton

Wenn du in einen Musikladen gehst und nach einer Ukulele fragst, wirst du wahrscheinlich vier Hauptgrößen finden:

  1. Sopran-Ukulele: Die Kleinste der Familie und der Klassiker schlechthin. Mit einer Gesamtlänge von etwa 53 cm ist sie super handlich und perfekt für Anfänger. Ihr heller, zirpender Klang ist das, was die meisten Menschen mit einer Ukulele verbinden.

  2. Konzert-Ukulele: Etwas größer als die Sopran (ca. 58 cm) und mit einem volleren, wärmeren Klang. Für mich der perfekte Mittelweg zwischen Handlichkeit und Klangfülle.

  3. Tenor-Ukulele: Mit etwa 66 cm Länge bietet sie mehr Platz auf dem Griffbrett und einen noch volleren Klang. Viele Profis bevorzugen diese Größe für Auftritte.

  4. Bariton-Ukulele: Die Größte der “klassischen” Ukulelen (ca. 76 cm). Sie klingt fast wie eine kleine Gitarre und ist anders gestimmt als ihre kleineren Geschwister (DGBE statt GCEA).

Exotische Varianten: Wenn’s mal anders sein soll

Aber damit hört die Vielfalt noch lange nicht auf! Es gibt noch einige spezielle Typen, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

  • Sopranino-Ukulele: Noch kleiner als die Sopran und super niedlich. Perfekt für Kinder oder als Reiseinstrument.

  • Bass-Ukulele: Ja, du hast richtig gelesen! Diese Ukulele klingt wie ein Kontrabass, ist aber viel handlicher.

  • Guitalele: Eine Mischung aus Gitarre und Ukulele. Sie hat sechs Saiten und wird wie eine Gitarre gestimmt, ist aber so klein wie eine Bariton-Ukulele.

  • Pineapple-Ukulele: Sieht aus wie eine Ananas und hat einen besonders runden, vollen Klang.

  • Banjolele: Eine Mischung aus Banjo und Ukulele. Perfekt für alle, die den typischen Banjo-Sound in einem kleineren Format wollen.

Meine persönlichen Erfahrungen

Auf meiner Reise habe ich schon einige dieser Typen ausprobiert. In Paris durfte ich in einem Gitarrenladen sogar auf einer hochwertigen Tenor-Ukulele aus Hawaii spielen – ein Traum! Meine treue Reisebegleiterin ist eine Konzert-Ukulele, die für mich den perfekten Kompromiss aus Größe und Klang bietet.

In den verschiedenen Ukulele-Clubs, die ich besucht habe, habe ich die ganze Bandbreite gesehen. Von kleinen Sopraninos bis hin zu Bass-Ukulelen war alles dabei. Es ist faszinierend zu sehen, wie jeder Spieler seinen ganz eigenen Typ gefunden hat.

Übersicht der Ukulelentypen und -größen

Hier eine übersichtliche Tabelle der verschiedenen Ukulelentypen:

TypGröße (ca.)StimmungBesonderheiten
Sopranino< 53 cmGCEAKleinste Ukulele, sehr heller Klang
Sopran53 cmGCEAKlassischer Ukulele-Sound, sehr verbreitet
Konzert58 cmGCEAGuter Mittelweg zwischen Größe und Klang
Tenor66 cmGCEAVoller Klang, beliebt bei Profis
Bariton76 cmDGBEKlingt ähnlich wie eine kleine Gitarre
BassvariiertEADGTiefer Bass-Sound in Ukulele-Format
Guitaleleca. 76 cmADGCEA6 Saiten, Gitarren-Stimmung
PineapplevariiertGCEAAnanasförmig, besonders runder Klang
BanjolelevariiertGCEAUkulele mit Banjo-Korpus und -Klang

Hinweis: Die genauen Größen und Stimmungen können je nach Hersteller leicht variieren.

Fazit: Finde deinen Ukulele-Typ!

Die Vielfalt der Ukulelen ist wirklich beeindruckend. Mein Tipp an alle, die mit dem Ukulelespielen anfangen wollen: Probiert verschiedene Größen aus! Jede hat ihren ganz eigenen Charakter und passt zu unterschiedlichen Spielstilen und Vorlieben.

Egal, ob du dich für eine klassische Sopran oder eine exotische Banjolele entscheidest – wichtig ist, dass du Spaß am Spielen hast. Denn darum geht es bei der Ukulele: Freude an der Musik und am gemeinsamen Musizieren!

Habt ihr schon Erfahrungen mit verschiedenen Ukulelentypen gemacht? Ich bin gespannt auf eure Geschichten und Lieblingsukulelen!

Veröffentlicht am: 20.9.2024

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